Jetzt zum Newsletter anmelden!


Bitte geben Sie eine gültige eMail-Adresse ein.
Verpackungs- und Versandkosten Deutschland - € 3,90 Verpackungs- und Versandkosten Deutschland - € 3,90
Kostenloser Telefonsupport unter +49 (0) 6836 920 215 Kostenloser Telefonsupport unter +49 (0) 6836 920 215

Die langjährigste Tradition der Weißweinerzeugung haben wir in West-Europa, auch wenn interessante Weißweine heutzutage in der ganzen Welt erzeugt werden. Gerade Deutschland ist aufgrund seiner klimatischen Verhältnisse heute zu einem bedeutenden Weißwein-Land weltweit geworden. Der Riesling, die ungekrönte Königin der Weißweinreben, gibt es nirgends sonst in einer vergleichbaren Qualität und Vielfalt und ist derzeit auch der beliebteste deutsche Wein. Der aus Frankreich stammende Chardonnay, der sich vom Burgund ausgehend besonders in der neuen Welt etablierte, ist wohl weltweit am Bekanntesten. Unter den Weißweinen war in Deutschland lange neben dem Riesling der Müller-Thurgau am beliebtesten: wegen seiner robusten Natur und der großen Erträge bei den Winzern, wegen der milden Frucht und dem niedrigen Preis bei den Weinkonsumenten. Im Mittelalter war der Elbling noch die beliebteste Rebsorte, der heute fast vergessen ist und nur noch in kleineren Gebieten an der Obermosel und in Sachsen angebaut wird. Weiterhin war im Mittelalter der Silvaner einen reichlichen Ertrag bringende Weißweinsorte und von vielen bevorzugt, was bis in die 70er Jahres des 20. Jahrhunderts anhielt. Für die Franken und Rheinhessen war der Silvaner der Zechwein schlechthin, was sich dann auch an der Qualität bemerkbar machte. Durch qualitätsorientierte Winzer wurden die Qualitäten in den späten 80er und 90er Jahren durch extreme Ertragsbegrenzungen deutlich besser und man kann heute auch wieder Spitzenweine unter den Silvanern entdecken. 

Rebsorten Weißwein

Die nicht mehr zu verleugnende Erderwärmung bietet den weißen Rebsorten der Burgunderfamilie (Weißburgunder, Isabell Werth Grauburgunder, Auxerrois und Chardonnay) ideale Bedingungen, um auch in deutschen Weinbergen bestens ihre aromatische Vielfalt und ihre vielschichtigen Geschmacksnuancen zu entfalten.

Meistens wird Weißwein aus Trauben mit grüner bis gelblicher Schale erzeugt, aber auch aus rotschaligen Trauben kann Weißwein hergestellt werden, da nur das Fruchtfleisch bei der Farbgebung eine entscheidende Rolle spielt. Somit sind Trauben mit dunklem Fruchtfleisch nicht für die Erzeugung von Weißwein geeignet.

Die meisten Weißweine werden trocken ausgebaut, es gibt jedoch viele Süß- und Dessertweine. Beim Geschmack des Weines ist entscheidend, wie viel Restzucker enthalten ist. Sind mehr als 9 g/l Restzucker enthalten, bezeichnet man den Wein als halbtrocken und ab 18 g/l ist dies ein lieblicher Wein.

In Deutschland zählt ein passendes Glas Wein zu den beliebtesten Getränken bei einem tollen Essen. An jeder Tafel finden Genießer Weißweine in unglaublich großer Vielfalt vor, egal ob sie lieblich, feinherb oder trocken bevorzugen. Auch, wenn Sie schon einen persönlichen Favoriten bei Weißwein haben, sollten Sie nicht aufhören andere Sorten zu probieren, da jeder von ihnen ein anderes Geschmackserlebnis bietet und für den Gaumen neue Überraschungen parat hält. Der besondere Geschmack stammt meist von der Einzigartigkeit des Anbaugebiets und schenkt im Zusammenhang mit des Winzer’s Handschrift und der Charakteristik der jeweiligen Rebsorte wahre Gaumenfreuden.

Isabell Werth Gin

Historisch gesehen ist Gin ein Produkt, das bereits um den Globus reiste. Seine Wurzeln liegen in den Niederlanden, der Erfinder damals war ein deutschstämmiger Arzt und seinen großen Aufstieg erfuhr er in England. Von britischen Soldaten wurde der Gin in Indien erstmalig als bekanntes Mixgetränk Gin und Tonic getrunken. Zu den Zeiten der Prohibition in Amerika leidete sein Ruf und heute ist er weltweit eine der bekanntesten und beliebtesten Spirituosen. Man findet ihn heute in allerhand namhaftem Cocktail und Longdrinks.

Die ersten Anfänge und Ursprünge sind wie bei vielen alkoholhaltigen Getränken mit langer Geschichte nicht eindeutig bekannt, so auch beim Gin. Seine Entstehung hängt wohl eng mit medizinischen Experimenten für eine heilende Tinktur aus Wacholder und Alkohol zusammen. Die Geschichte erzählt von Versuchen, die sich bis um das Jahr 1000 n. Chr. nach Italien zurückverfolgen lassen. Meist wird aber dazu tendiert den deutschstämmigen Arzt Franziskus de la Boe als Urvater des Gins zu bezeichnen, der diesen benannt als „Genever“ als Mittel gegen Magenbeschwerden in den Niederlanden einführte.

Schnell wurde der Genever aber nicht als Heilmittel und vielmehr als Genussmittel konsumiert. Während des spanisch-holländischen Krieges kam der Genever durch die Unterstützung Hollands durch die Engländer nach England. Als Wilhelm II. von Oranien-Nassau den englischen Thron bestieg, nahm er den Genever aus seiner Heimat mit und förderte den Gin-Konsum in Großbritannien. Zudem wurde Gin/Genever als steuerfrei deklariert, während hohe Importsteuern auf Spirituosen aus Frankreich erhoben wurden. Zu dieser Zeit wurde der Genever in Gin umbenannt und avancierte zum Massengetränk Englands durch diverse Gesetze und stets billiger werdendes Getreide. Gin übertraf den Bierkonsum um ein Vielfaches.

Im 18. Jahrhundert wurde der Gin zum Getränk für die armen Gesellschaftsschichten, weil dieser gleichzeitig kostengünstig als auch hochprozentig war. Dies tat weder seinem Ruf noch seinen Konsumenten gut. Hier entstand der Begriff Gin Craze (Gin Wahn), wohl bezogen auf die große Anzahl an Gin-Destillerien, die wie Pilze aus dem Boden schossen sowie die hohen Sterberaten, die zur damaligen Zeit aufgrund des damals schweren, aromalastigen, teils sogar mit Terpentin angereicherten Gins ihren Höhepunkt erreichten. Massenalkoholismus, Anstieg von Gewalttaten und anderen Delikten und die überdurchschnittlich hohe Sterberate zwang die englische Regierung zum Umdenken. 1751 sorgte man mit dem sogenannten Gin Act für bessere Qualität in der Herstellung und Kontrolle. Gleichzeitig schaffte man es so den Gin den höheren Gesellschaftsschichten näher zu bringen. Zu dieser Zeit wurde der Old Tom und der London Dry Gin bekannt.

Um Malaria vorzubeugen mussten in Indien stationierte britische Soldaten Chinin zu sich nehmen und förderten damit eine ganz neue Seite des Gins zutage. Die Dosierung von Chinin war damals in viel höherer Konzentration in Tonic Water enthalten und machte das Tonic Water äußerst bitter. Also vermischten die Soldaten ihr Tonic Water mit Gin – die Geburt des Gin and Tonic.

Geschichte Gin

Während der Prohibition in Amerika erlebte der Gin einen weiteren Höhepunkt. Da der Konsum von Alkohol in den 1920er Jahren unter Strafe stand, konnte man aufgrund seiner doch sehr einfachen Herstellungsmethode den Gin einfach zu Hause produzieren. Entstanden war dadurch der minderwertige „Bathtub-Gin“, der den Gin wieder in Verruf brachte, da er geschmackliche Mängel aufwies und zudem gesundheitliche Schäden verursachte.

All diesen geschmacklichen Einbrüchen zum Trotz blieb der Gin auf den Getränkekarten des 20. Jahrhunderts erhalten und erfreut sich bis heute einer anhaltend großen Beliebtheit, die sich anhand der vielen Cocktail- und Longdrink-Rezepten dieser Welt belegen lässt.

Isabell Werth Gin "White Edition" ist ein fruchtiger, floraler Gin mit harmonischer Schwarzkirsch- Note und 25 handverlesenen Botanicals. Überraschend mild & außergewöhnlich. Mix-Tipp: mediterranes Tonic und getrocknete Erdbeeren und natürlich viel Eis

Isabell Werth Gin "Black Edition" ist ein sehr außergewöhnlicher Gin. Bestehend aus den edelsten Botanicals und dem einzigartigen Geschmack der Mispel (Mespilus germanica), eine urtümliche Frucht die die Römer vor zweitausend Jahren in den Saargau brachten. Da diese Pflanze heutzutage sehr selten ist und im deutschen Raum kaum anzutreffen ist macht es diesen Gin so einzigartig. Mix-Tipp: Indian Tonic und Gurkenzeste und natürlich viel Eis

Isabell Werth Likör

Die Technik zur Destillation und Erzeugung von alkoholhaltigen Getränken wurde im 13. Jahrhundert nach Europa gebracht. Damals legten die Menschen Heilpflanzen in Alkohol ein, um die Wirkstoffe herauszulösen. Der Alkohol wurde anschließend nochmals destilliert. Je nach Pflanze war das Endprodukt entsprechend bitter und man fügte Honig zu, um den Geschmack abzurunden. Lange Zeit wurden diese Liköre in Klöstern und Apotheken verkauft.

Im 14. Jahrhundert erst wurden Liköre auch als Genussmittel mit Aroma und Süße hergestellt. Zucker war damals das Problem, da dieser sehr teuer war und erst durch den Kolonialismus zur Verfügung stand. Durch die Eroberung von Ländern, die Zuckerrohranbau betrieben, wurde Likör günstig und hauptsächlich in Frankreich entstand ein Markt für Liquoristen. Der Eierlikör ist in Deutschland ein sehr bekannter Likör. Dieser Likör wurde 1876 erfunden und wird bis heute auf Basis von Eiern und Alkohol hergestellt. Sehr bekannt ist auch der Likör auf Rumbasis, bei dem Rum und aromatisierende Zutaten wie Gewürze, Früchte, Sahne, Vanille, Honig, Schokolade, Kaffee oder Kräuter zugegeben werden. Zahlreiche Früchte, Gewürze, Kräuter sowie andere pflanzliche Zutaten eignen sich zur Likörherstellung und bestimmen somit den Geschmack als auch das Aroma.

Likör wird aufgrund seines geringen Alkoholgehalts auch sehr gerne von Frauen getrunken oder zum Backen verwendet. Obst- und Fruchtliköre erfreuen sich einer stets wachsenden Liebhabergemeinde.

Isabell Werth Liköre stammen aus einer kleinen Manufaktur und werden stets in geringen Abfüllungen hergestellt. Isabell Werth Liköre sind vollmundig und sehr fruchtig im Geschmack. Die Liköre sind vielseitig einsetz- und genießbar: ob pur oder als Zusatz im Champagner, Cremant, Sekt oder Secco – hier kommt immer das Fruchterlebnis durch.